1. Vorsitzender

ROLF WAGNER

2. VORSITZENDER

HANS-JÜRGEN ROTH

Kassierer

KARL-HEINZ CAMBEIS

JUGENDLEITUNG

DEJAN COSIC

VORSITZENDER SPIELAUSSCHUSS

LOTHAR HAMBACH

Stellv. Jugendleitung

MARIO STRASSBURG

CHEFIN VEREINSHEIM

USCHI CHRIST

JUGENDSPIELPLANUNG

HAROON KAKAL

Platzwart

LUIS AMARAL

UNSERE SCHIEDSRICHTER

UNSERE HISTORIE

Am 15. April 1946 wurde der

SPORTCLUB WEISS – BLAU FRANKFURT e. V.

gegründet.

 

UNSERE VEREINSHISTORIE IN 500+ ZEICHEN

Unser Sportclub hat eine lange Vorgeschichte.

Bereits 1908 gründete sich auf dem späteren ALLIANZ-Gelände an der Waldstrasse der Verein BORUSSIA FRANKFURT.

Die Hauptsportarten waren Fussball, Turnen und Leichtathletik. Der Sportplatz lag inmitten von Wiesen und Gärten im Stadtteil Frankfurt-Niederrad in der Nähe des Oberforsthauses.

Im Jahre 1932 löste sich der Sportverein Borussia Frankfurt auf und die Versicherungsgesellschaft ALLIANZ FRANKFURT erwarb das im Privatbesitz befindliche Gelände. Es wurde der Sportclub ALLIANZ FRANKFURT gegründet, auf Basis einer Betriebssportgemeinschaft und es waren in erster Linie ALLIANZ-Mitarbeiter die dem Verein angehörten. Eine Teilnahme an öffentlichen Meisterschaften und Punktspielen war den Betriebssportvereinen nicht gestattet, aber es wurden ständige Vergleichswettkämpfe durchgeführt.

Im Jahre 1933 trat Herr Wernhard Diehl dem Sportclub bei und wurde nach einiger Zeit Hauptsportwart. Auch nach Ende des 2. Weltkriegs sollte Herr Diehl bei der Neugründung des Sportclubs eine wesentliche Rolle spielen.

Durch die Kriegsereignisse wurden schließlich die Sportaktivitäten immer mehr eingeschränkt und nach den Luftangriffen auf Frankfurt im Ende 1943 wurde auf dem ALLIANZ-Sportgelände eine Flugabwehrstellung aufgebaut die – leider vergeblich – zum Schutz Frankfurts vor Zerstörung aus der Luft beitragen sollte.

78 Bomben- und 18 Tieffliegerangriffe mit bis zu 1.000 Flugzeugen haben im März 1944 Frankfurt fast total zerstört.

Mit dem Tage der Kapitulation am 08. Mai 1945 durften gemäß Anordnung der Besatzungsmächte keine Sportvereine oder ähnliche Organisationen mehr bestehen , waren von der damaligen Rechtslage her aufgelöst und nicht mehr existent. Wenige Wochen nach dem Kriegsende trafen sich trotz der schweren Zeiten sportinteressierte Leute wieder zu Sportaktivitäten, zunächst noch unorganisiert, in den Sportarten Leichtathletik, Fussball und Handball. Sportgeräte und -stätten hatten sehr gelitten oder waren nicht mehr vorhanden. Im Juli 1945 schrieben Frankfurter Bürger an die örtliche Militärregierung, mit der Bitte, ihren Sport auch offiziell wieder ausüben zu dürfen.

Im Sommer 1945 kam es dann zu einer Vereinsgründung durch ehemalige Mitglieder des Sportclub ALLIANZ und Mitgliedern des ebenfalls nicht mehr existierenden Postsportvereins. Unter dem Namen S. G. Frankfurt durfte man den noch intakten Sportplatz auf dem ehemaligen Universitätsgelände am Holzhausenpark benutzen

Am 16. Februar 1946 wurde mit einem Rundschreiben an alle Kolleginnen und Kollegen der ALLIANZ-Versicherungsgesellschaft die Entscheidung zur Vereinsgründung geteilt. Es wurden alle Mitarbeiter aufgefordert Mitglied zu werden, aber auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es kein Firmen-Sportverein ALLIANZ sein werde und der neue Sportclub in unbeschränktem Umfange allen Sportinteressenten zugänglich gemacht wird.

Folgende Personen waren mit der Vereinsgründung beauftragt:

Direktor Hugo Keiner, Philipp Albus, Vorsitzender der Betriebsvertretung, Heinrich Pfeiffer, Leiter der Personalabteilung, Fritz Metzler und Wernhard Diehl.

Herr Wernhard Diehl wurde beauftragt, alle organisatorischen Maßnahmen zu ergreifen, die zu einer Vereinsgründung erforderlich sind. Er hatte ebenso den Vorschlag gemacht, den neuen Verein „SPORTCLUB WEISS-BLAU“zu nennen.

Zur Vereinsgründung erteilte der damalige Sportverband Groß-Hessen eine vorläufige Genehmigung. Um die Lizenz und eine endgültige Genehmigung zu erhalten, war im Januar 1946 ein Antrag an die Militär-Regierung und an den Jugendausschuß der Stadt Frankfurt am Main gerichtet worden.

Am 15. April 1946 wurde auf der Gründungsversammlung dann der SPORTCLUB WEISS-BLAU FRANKFURT gegründet und die Satzung von den Gründungsmitgliedern genehmigt. Der Geschäftsführende Vorstand bestand satzungsgemäß aus dem 1. Vorsitzenden, dem Hauptschriftführer und dem Hauptkassierer. Auf der Gründungsveranstaltung wurden in diese Ämter die Herren Dr. Heinz Müller-Lutz, Christian Seib und Walter Geisel gewählt.

Im Januar 1947 bat der Vorsitzende in einem Schreiben an den Leiter des „Landessportverbandes Hessen e. V.“ sich dafür einzusetzen, dass über das Sportamt Frankfurt und dem Stadtjugendausschuss eine baldige, endgültige Genehmigung erteilt wird. Diese endgültige Zulassung wurde vom Sportamt der Stadt Frankfurt mit Schreiben vom 10. Januar 1948 erteilt.

UNSERE HISTORIE IN BILDERN